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Foto Frau Vogel und ihre Schwester

Foto: Frau Vogel auf dem Schiff 'Tel Aviv'

 

Foto vor dem Hühnerstall

 

Frau Vogel während der Krankenschwesterausbildung

Frau Vogel heute Rivka Vogel

geboren 1924 als Lina Karlsberg in Hamburg

Rivka Vogel  hatte eine ältere Schwester und wuchs gutbehütet zunächst in der Hansastraße, dann am Schlump auf. Sie besuchte für drei Jahre die Loewenberg-Schule, anschließend für drei Monate die Israelitische Töchterschule in der Karolinenstraße.

Vor allem ihr Vater war zionistisch orientiert. Er arbeitete bei der Cunard-Linie in den Colonnaden und starb, krank aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt, bereits 1935. Daraufhin sorgte die Mutter für die Ausreise nach Palästina. Die beiden Schwestern gingen zur Vorbereitung in das Berliner Ahawah-Waisenhaus.

Im Frühjahr 1936 emigrierten sie nach Palästina, wo sie wieder in ein Kinderheim kamen. Dort fühlte sich Rivka Vogel sehr wohl und absolvierte später eine Ausbildung als Kranken- und Pflegeschwester. Lange Zeit arbeitete sie in diesem Beruf, auch zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges. Die Mutter folgte ihren Töchtern bald nach.

Rivka Vogel war mit einem Israeli verheiratet, der vor einigen Jahren verstorben ist.

Sie lebt heute in einem Seniorenheim in Haifa. Dort hat das etwa einstündige Videointerview im März 2010 stattgefunden. In der Werkstatt der Erinnerung wird darüber hinaus ein Interview mit ihr archiviert, das Jens Michelsen bei ihrem Besuch in Hamburg im Juni 1997 geführt hat. Das digitalisierte und transkribierte Audiointerview kann in der Werkstatt der Erinnerung eingesehen werden.

Werkstatt der Erinnerung
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Videoauszüge
Quellennachweis
Signatur: FZH/WdE 478
Interviewtermin: 26.03.2010
Interviewlänge: 1 Std. 57 Min.