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Bürgerlicher Widerstand: Musencabinett und Weiße Rose

Seit ca. 1940 trafen sich in Hamburg regelmäßig Angehörige bürgerlicher Schichten zu informellen Diskussions- und Lesekreisen. Das "Musencabinett", deren Mitglieder meist aus Familien des gehobenen Hamburger Bildungsbürgertums stammten, traf sich ab 1940 in privatem Rahmen, um über literarische und künstlerische Themen und Werke zu diskutieren (13 Interviews).
Einige der Mitglieder zählten auch zur Hamburger "Weißen Rose" (12 Interviews), die im Gegensatz zur Münchener "Weißen Rose" ein heterogener Kreis war und aus mehreren kleinen Gruppen bestand.

Die Befragten sind zwischen 1915 und 1926 geboren. In den Interviews werden das Aufwachsen im bürgerlichen Milieu, Schulzeit und Studium thematisiert, und auch die Versuche, sich der HJ- und BDM-Mitgliedschaft zu entziehen und stattdessen private Nischen zu finden. Außerdem geht es um informelle Zusammenkünfte, Diskussionsthemen und die Verfolgung durch den NS-Staat.

 

Literatur:

Alfons Kenkmann: Zwischen Tolerierung und Verfolgung – Informelle Zirkel im Hamburger Bürgertum während der NS-Zeit, in: Rückblenden. Lebensgeschichtliche Interviews mit Verfolgten des NS-Regimes in Hamburg (Forum Zeitgeschichte, Bd. 7), Hamburg 1999, S. 358-404.


 


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