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Swing Jugend

Die Swing-Jugend entstand als Jugendsubkultur vor allem in Großstädten Ende der 1930er Jahre. Ihr nonkonformes Verhalten in Bezug auf Kleidungsstil und das Hören von Swing-Musik stand im Widerspruch zu dem offiziell propagierten Jugendideal. Deshalb wurden die Swing-Jugendlichen zunächst diffamiert und ab 1940 systematisch verfolgt.

Die Interviewten wurden zwischen 1919 und 1928 geboren und stammen überwiegend aus einem klein- oder großbürgerlichen Milieu. In vielen Interviews werden Familie und Herkunft, das Aufwachsen in verschiedenen Hamburger Stadtteilen, die Schulzeit und das Verhältnis zur HJ bzw. zum BDM angesprochen. Außerdem berichten die Zeitzeugen in den Interviews über die ersten Kontakte zur Swingszene, Musik, Kleidungsstile sowie Veranstaltungen und Treffpunkte der Swing-Jugend in Hamburg. Ein zentrales Thema, das in den Interviews angesprochen wird, ist die Verfolgung durch die NS-Behörden. Der Bestand umfasst 22 Interviews.

Literatur:

Susanne Heitker: Die Hamburger Swing-Jugend - eine Jugendsubkultur im Spiegel lebensgeschichtlicher Interviews, Magisterarbeit, Universität Hamburg 1999.

Dies.: Die Verfolgung der "Swing-Jugend" in Hamburg, in: Alenka Barber-Kersovan u. Gordon Uhlmann (Hg.): Getanzte Freiheit: Swing-Kultur zwischen NS-Diktatur und Gegenwart. Hamburg 2002, S. 79-91.


 


Mehr Informationen zu unseren Beständen erhalten Sie über:

Werkstatt der Erinnerung
in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
Beim Schlump 83 D-20144 Hamburg
Fon: +49 40 - 43 13 97-20 Fax: +49 40 - 43 13 97-40
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