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Sozialdemokraten

Befragt wurden 68 politisch aktive Mitglieder der Arbeiterbewegung, die nach 1933 illegale Tätigkeiten im Rahmen der SPD ausgeübt haben, aber auch Menschen, die sich milieugebunden dem NS-Regime als oppositionell verstanden oder die aufgrund der Verfolgung eines Familienmitgliedes oder eines Ehepartners ebenfalls verfolgt wurden.
Zusätzlich existieren 21 Interviews mit Frauen aus dem sozialdemokratischen Milieu, die im Rahmen des Projekts von Karen Hagemann zum Thema Frauenalltag in der Weimarer Republik geführt wurden. Diese Interviews liegen nur als sprachlich bearbeitete Transkripte vor.

Die Interviewten berichten von Vorladungen, Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und Haftstrafen in Gefängnissen oder Konzentrationslagern. Thematisiert werden in den Interviews soziale und familiäre Herkunft, politische Bindung sowie Gründe und Formen der politischen Verfolgung. Ein wichtiger Bereich ist auch der Umgang mit der Verfolgungserfahrung in der Nachkriegszeit.

 

Literatur:

Uwe Kaminsky: Verfolgung im Arbeitermilieu Hamburgs aus erfahrungsgeschichtlicher Sicht – Sozialdemokraten und Kommunisten zwischen Widerstand und Anpassung, in: Rückblenden. Lebensgeschichtliche Interviews mit Verfolgten des NS-Regimes in Hamburg (Forum Zeitgeschichte, Bd. 7), Hamburg 1999, S. 206-317.

Karen Hagemann: Frauenalltag und Männerpolitik. Alltagsleben und gesellschaftliches Handeln von Arbeiterfrauen in der Weimarer Republik, Bonn 1990.

 


Mehr Informationen zu unseren Beständen erhalten Sie über:

Werkstatt der Erinnerung
in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
Beim Schlump 83 D-20144 Hamburg
Fon: +49 40 - 43 13 97-20 Fax: +49 40 - 43 13 97-40
E-Mail: apel[at]zeitgeschichte-hamburg.de