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Sinti und Roma

In der Werkstatt der Erinnerung werden 16 Interviews mit Sinti und Roma archiviert. Auch wenn die Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung im Mittelpunkt der Interviews steht, erzählen alle Befragten einen Großteil ihrer gesamten Lebensgeschichte. Fünf Interviews mit Sinti, die die Deportationen überlebten, wurden von Karin Guth im Rahmen ihrer Ausstellung über die Verfolgung von Sinti und Roma in Hamburg geführt. Die Interviewten sind zwischen 1921 und 1935 in und um Hamburg geboren und aufgewachsen. Die Interviewpartner thematisieren ihre Erlebnisse in Lagern und Gefängnissen, beziehungsweise auf der Flucht.

Im Rahmen der Ausstellung "In den Tod geschickt. Die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940-1945" sowie dem Partizipationsprojekt für Jugendliche "Wie wollt ihr euch erinnern?" entstanden weitere acht Interviews.

Zudem sind in der Werkstatt der Erinnerung vier Interviews mit Sinti und Roma archiviert, die von der Psychiaterin und Psychoanalytikerin Antje Haag geführt wurden. Bei den Videointerviews handelt es sich um Befragungen, die zur Erstellung von Gutachten für die Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Freien- und Hansestadt Hamburg durchgeführt wurden. 

 

Literatur:

Apel, Linde (Hg.): In den Tod geschickt. Die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940 bis 1945. Berlin 2009

Wünsche, Viviane / Lohalm, Uwe / Zimmermann, Michael: Die nationalsozialistische Verfolgung Hamburger Roma und Sinti. Vier Beiträge. Hamburg 2002.

http://hannoverscher-bahnhof.hamburg.de/hannoverscher-bahnhof/

http://hannoverscher-bahnhof.hamburg.de/wie-wollt-ihr-euch-erinnern/

 


Mehr Informationen zu unseren Beständen erhalten Sie über:

Werkstatt der Erinnerung
in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
Beim Schlump 83 D-20144 Hamburg
Fon: +49 40 - 43 13 97-20 Fax: +49 40 - 43 13 97-40
E-Mail: apel[at]zeitgeschichte-hamburg.de