Hamburger Lebensläufe FZH
Werkstatt der Erinnerung
Home Benutzung Bestände Über uns Kontakt Migration Jeckes publikation Links

Sinti und Roma

In der Werkstatt der Erinnerung werden unter dem Sammlungsschwerpunkt Sinti und Roma 15 Interviews archiviert. Auch wenn die Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung im Mittelpunkt der Interviews steht, erzählen alle Befragten einen Großteil ihrer gesamten Lebensgeschichte. Vier Interviews mit Sinti, die die Deportationen überlebten, wurden von Karin Guth im Rahmen ihrer Ausstellung über die Verfolgung von Sinti und Roma in Hamburg geführt. Die Interviewten sind zwischen 1921 und 1935 in und um Hamburg geboren und aufgewachsen. Sie thematisieren ihre Erlebnisse in Lagern und Gefängnissen, beziehungsweise auf der Flucht.

Im Rahmen der Ausstellung "In den Tod geschickt. Die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940-1945" sowie dem Partizipationsprojekt für Jugendliche "Wie wollt ihr euch erinnern?" entstanden weitere sieben Interviews.

Zudem sind in der Werkstatt der Erinnerung vier Interviews mit Sinti und Roma archiviert, die von der Psychiaterin und Psychoanalytikerin Antje Haag geführt wurden. Bei den Videointerviews handelt es sich um Befragungen, die zur Erstellung von Gutachten für die Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Freien- und Hansestadt Hamburg durchgeführt wurden. 

 

Literatur:

Apel, Linde (Hg.): In den Tod geschickt. Die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940 bis 1945. Berlin 2009.

Prehn, Ulrich: »... dass Hamburg mit als erste Stadt an den Abtransport herangeht«. Die nationalsozialistische Verfolgung der Sinti und Roma in Hamburg, in: Die Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus (= Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland, H. 14), Bremen 2012, S. 35-54.

Wünsche, Viviane / Lohalm, Uwe / Zimmermann, Michael: Die nationalsozialistische Verfolgung Hamburger Roma und Sinti. Vier Beiträge. Hamburg 2002.

 


Mehr Informationen zu unseren Beständen erhalten Sie über:

Werkstatt der Erinnerung
in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
Beim Schlump 83 D-20144 Hamburg
Fon: +49 40 - 43 13 97-20 Fax: +49 40 - 43 13 97-40
E-Mail: apel[at]zeitgeschichte-hamburg.de