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Kommunisten

Die Interviewten wurden zwischen 1905 und 1931 geboren und stammen mehrheitlich aus dem sozialistischen oder proletarischen Arbeitermilieu. Befragt wurden nicht nur Menschen, die während des Nationalsozialismus in der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) aktiv waren, sondern auch Personen, die als Familienangehörige oder durch Milieuzugehörigkeit indirekt von der Verfolgung betroffen waren. Der Bestand umfasst 54 Interviews. Darunter einige Interviews, die in den Jahren 1987 bis 1989 im Rahmen eines ABM-Projektes von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten, Hamburg (VVN-BdA) geführt wurden.

In den Interviews werden u.a. der familiäre Hintergrund, die Mitgliedschaft in politischen Jugendorganisationen, in einigen Fällen der Wechsel von der SPD zur KPD, das Ende der politischen Tätigkeit nach 1933 oder Verfolgung und illegale Aktivitäten im Nationalsozialismus und Emigrationserfahrungen thematisiert. Angesprochen werden auch die Kriegsteilnahme, das Erleben des Kriegsendes, die Wiederaufnahme des politischen Engagements sowie Bemühungen um Entschädigung in der Nachkriegszeit.

 

Literatur:

Uwe Kaminsky: Verfolgung im Arbeitermilieu Hamburgs aus erfahrungsgeschichtlicher Sicht – Sozialdemokraten und Kommunisten zwischen Widerstand und Anpassung, in: Rückblenden. Lebensgeschichtliche Interviews mit Verfolgten des NS-Regimes in Hamburg (Forum Zeitgeschichte, Bd. 7), Hamburg 1999, S. 206-317.

Peter Birke: Die kommunistische Parteiopposition (KPO) und andere dissidente Kommunisten in Hamburg in den Jahren 1928-1936, Magisterarbeit, Universität Hamburg 2001.

 


Mehr Informationen zu unseren Beständen erhalten Sie über:

Werkstatt der Erinnerung
in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
Beim Schlump 83 D-20144 Hamburg
Fon: +49 40 - 43 13 97-20 Fax: +49 40 - 43 13 97-40
E-Mail: apel[at]zeitgeschichte-hamburg.de