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Gastarbeiter

Die gezielte Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte zwischen 1955 und 1973 war eines der zentralen migrationspolitischen Steuerungselemente deutscher Einwanderungs- und Ausländerpolitik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Um den enormen Arbeitskräftebedarf der wachsenden Wirtschaft decken zu können, schloss Deutschland ab 1955 u.a. mit Spanien und der Türkei Anwerbeverträge. Die angeworbenen Arbeitskräfte sollten als "Gastarbeiter" temporär in Deutschland verweilen und anschließend in ihre Herkunftsländer zurückkehren. Die Ölkrise und die wirtschaftliche Rezession veranlasste die Bundesregierung 1973 dazu, die staatliche Anwerbung von Arbeitskräften zu stoppen.

Jessica Leffers führte drei Interviews mit Frauen und Männern aus Spanien und der Türkei, die als "Gastarbeiter" nach Hamburg kamen und heute noch hier leben. Die Interviews wurden teilweise auf Spanisch geführt. Zudem liegt ein Interview mit einem Mitarbeiter einer Hamburger Konservenfabrik vor, der mit der Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte betraut war.

 

 

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Beim Schlump 83 D-20144 Hamburg
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