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Aktuelles
Nachruf Leo Arbel

Oral History auf dem Historikertag
SommerschlieŖzeit
Walter und Moshe Wolff: Das eigene Leben erzšhlen.

Mehr als 2000
lebensgeschichtliche
Interviews ...



... und zahlreiche Fotos, autobiographische
Aufzeichnungen und andere persönliche Dokumente



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FuellzeichenBild sommerschliesszeit

 

Leo Arbel

 

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Die 1989/90 gegründete Werkstatt der Erinnerung ist das Oral-History-Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH). Hier werden lebensgeschichtliche Interviews geführt und gesammelt, die zahlreiche Aspekte der deutschen und hamburgischen Zeitgeschichte vom Beginn der Weimarer Republik bis in die Gegenwart berühren.

Die Interviews liegen überwiegend in schriftlicher Form und als Audio- oder Videodateien vor. Zudem werden Fotos, autobiografische Aufzeichnungen und andere persönliche Dokumente aus dem Besitz oder Nachlass der Interviewten archiviert. Die Sammlung umfasst derzeit mehr als 2000 Interviews und wächst beständig.

Die Interviews können von WissenschaftlerInnen sowie Personen, die in der historischen Bildungs- oder Vermittlungsarbeit tätig sind, nach vorheriger Anmeldung per Email vor Ort im Lesesaal der FZH eingesehen und angehört werden. Bitte beachten Sie dafür unsere Benutzungshinweise und die Benutzungsordnung.

Wir bieten auch Beratung zur Auswertung lebensgeschichtlicher Materialien, zur Konzeption von Oral-History-Projekten und sind bei Fragen zur Durchführung, Archivierung und Erschließung von Interviews behilflich.

Einen exemplarischen Einblick in die Sammlungen der WdE gibt unsere Website Jeckes mit Interviewauszügen und biografischen Informationen über deutschsprachige Israelis.

Kontakt


Von Montag bis Mittwoch stehen wir gerne für Rechercheanfragen sowie andere Anliegen per Email oder telefonisch zur Verfügung.

Dr. Linde Apel
(Leiterin)
Tel: 040 – 43 13 97 26
E-Mail

Andrea Althaus
(wiss. Mitarbeiterin)
Tel: 0 40 - 43 13 97-23
E-Mail

Bitte beachten Sie bei der Planung Ihrer Archivreise unsere Sommerschließzeit: Die Werkstatt der Erinnerung bleibt während der Sommermonate vom 18. Juli bis zum 16. September 2016 für Benutzerinnen und Benutzer geschlossen.

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Servicehinweise:

PfeilBenutzungshinweise

pfeilBenutzungsordnung Werkstatt der Erinnerung Infografik

pfeilBenutzungsordnung Bibliothek FZH Infografik

 

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Aktuell:

pfeilSommerschließzeit

Die Werkstatt der Erinnerung bleibt während der Sommermonate vom 18. Juli bis zum 16. September 2016 für Benutzerinnen und Benutzer geschlossen.

 

pfeilNachruf Leo Arbel

Leo Arbel, geboren 1931 als Leopold Arolowitsch in Hamburg, ist am 12. Mai 2016 in Haifa im Kreis seiner Familie verstorben. Er wurde im Kibbutz Hachotrim zur Musik von Carlos Gardel beerdigt. Leo Arbel hat die NS-Verfolgung in Uruguay überlebt, da seine Mutter ihm, ihrem Mann und ihrer Tochter die Auswanderung ermöglicht hatte. Sie selbst blieb in Hamburg zurück und wurde 1941 nach Riga deportiert und ermordet. 1950 zog Leo Arbel nach Israel. Dort lebt heute noch seine Familie. 2010 gab er für die Werkstatt der Erinnerung ein längeres Interview, das in Auszügen hier zu sehen ist. Mein Mitgefühl gehört seiner Familie.

Linde Apel, im Mai 2016.

 

 

pfeilZum Ansehen: Lecture 2 Go

Die Veranstaltung vom 19. Juni 2014, in der Linde Apel unter Anwesenheit von Moshe Wolff und weiteren Familienangehörigen das Buch von Walter und Moshe Wolff, Das eigene Leben erzählen. Geschichte und Biografie von Hamburger Juden aus zwei Generationen vorstellte, ist als Video online abrufbar unter
https://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/
16532.
Beitrag ansehen ...

 

Neuerscheinungen:

pfeilAndresen, Knud / Apel, Linde / Heinsohn, Kirsten (Hg.):
Es gilt das gesprochene Wort. Oral History und Zeitgeschichte heute, Göttingen 2015.



pfeilLinde Apel (Hg): Walter und Moshe Wolff: Das eigene Leben erzählen. Geschichte und Biografie von Hamburger Juden aus zwei Generationen, Göttingen 2014.

 

Zum Weiterlesen:

pfeilLinde Apel, Klaus David, Stefanie Schüler-Springorum (Hg.): Aus Hamburg in alle Welt. Lebensgeschichten jüdischer Verfolgter aus der "Werkstatt der Erinnerung", München/Hamburg 2011

Seit etwa 30 Jahren werden von den Nationalsozialisten vertriebene Hamburger Jüdinnen und Juden in kleinen Gruppen in ihre Heimatstadt eingeladen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der "Werkstatt der Erinnerung", dem Oral-History-Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, begleiten diese Besuche seit Jahren und führen Interviews mit den Gästen. Im Mittelpunkt des Buches steht die vielgestaltige Gruppe der Teilnehmer an diesem Besuchsprogramm. Ausgewählte Lebensgeschichten zeigen, wer die Menschen waren, die Hamburg vertrieben hat, wie sie ihr Leben trotz der Verfolgung gestaltet haben und wie dies heute ihr Verhältnis zu ihrer alten Heimat prägt.
Die Portraits werden ergänzt durch Aufsätze über die Geschichte des Neubeginns der Jüdischen Gemeinde nach 1945, über das Besuchsprogramm, das heute vor deutlichen Veränderungen steht, über die "Werkstatt der Erinnerung" und die Bedeutung der jüdischen Familienforschung für die Teilnehmer des Besuchsprogramms. Die Gäste kommen selbst zu Wort und schildern, wie sie ihren Aufenthalt in ihrer Heimatstadt erlebt haben. Ein Beitrag über ein vergleichbares Besuchsprogramm in Süddeutschland sowie ein Interview mit der langjährigen Organisatorin des Hamburger Besuchsprogramms Carola Meinhardt runden den Band ab.